Private Silvesterläufe der CLV-Athleten

Wenn es schon keinen offiziellen Silvesterlauf 2021 geben darf, dann machen einige CLV-Athleten eben ihren eigenen. Christophs schnellen Lauf hatte ich schon im vobigen Artikel erwähnt. Lars Richter, Wolfram Lasch und Lutz Scheffler waren gemeinsam in Chemnitz unterwegs. Sören Schramm lief seine letzten Jahreskilometer in Amberg, Ingo und Kerstin Winkler an der Ostsee. Marion Lorenz machte den Schlossteich unsicher und ich die Flöhaer Wege. Und das sind nur die Vereinskollegen, von denen ich weiß! Wahrscheinlich ließen noch viel mehr das alte Jahr sportlich ausklingen - bei den milden Temperaturen vermutlich auch einige auf dem Rad...

In diesem Sinne, allen ein gesundes neues Sportjahr 2022!


Christoph Männel sammelt Erfahrung bei DM Cross

Am 28.11. startete Christoph Männel das erste Mal bei einem "richtigen Crosslauf" - und zwar beim Sparkassen Cross in Pforzheim, bei dem u.a. auch die deutschen Asse Alina Reh und Konstanze Klosterhalfen dabei waren. Vor Christiph lag ein schwerer, hügeliger Rundkurs, der für seine 4,4km 4x zu laufen war. Leider hatte er im Startgerangel den Schuh (Spikes) eines Kontrahenten in die Ferse bekommen, sodass ihm ssein Schuh vom Fuß gerutscht ist und er ihn bald komplett verlor. So lief er den größten Teil der Strecke nur mit 1 Schuh. Trotzdem konnte er einen recht guten Schritt behalten und wurde in 17:20,96 min 5. in der U18. Vielleicht wäre ohne dieses Vorkommnis ein Podestplatz drin gewesen - wer weiß...

Drei Wochen später stand Christoph bei der DM Cross in Sonsbeck an der Startlinie. Dieses Mal 4,1 km. Der Rundkurs wieder schwer und matschig. Aufgrund der Erfahrungen aus Pforzheim ging Christoph das Rennen zügig an, um möglichen Rangeleien am Start aus dem Weg zu gehen. So weit, so gut. Doch dann wurde er, auf Platz 5 liegend, weggeschubst und in der Folge stürzte er und kam komplett aus dem Rhythmus. Er brachte das Rennen zwar zu Ende, aber die Enttäuschung war verständlicherweise groß. In seiner derzeit guten Form hätte er auch gern gezeigt, was möglich gewesen wäre. Vermutlich wäre eine ähnliche Platzierung möglich gewesen wie sie sein Freund Christopher Arnold vom LV 90 Erzgebirge erreichte (12. von 81 Startern in der U18).

Einen versöhnlichen Jahresabschluss konnte Christoph dann aber am letzten Tag des Jahres 2021 hinlegen. Bei seinem geplanten 5km-Testlauf konnte er im Training eine Zeit von 16:04 min erreichen. Wahnsinn! Auch wenn er gern 4 sec schneller gewesen wäre, lasst sich die Zeit doch mehr als vorzeigen!

Nun sind wir gespannt was dieses Jahr alles möglich sein wird! Wir wünschen dir auf jeden Fall alles Gute!


Gesamtsieg für Christoph Männel beim Stauseelauf

Mit "Schulden" bin ich ins neue Jahr gewechselt! Ich gelobe Besserung! Nun liefere ich noch den Bericht für den Stauseelauf in Chemnitz vom 12.9.2021 nach:

Der Chemnitzer LV MEGWARE hatte 6 Läufer am Start, jeweils 3 über 5km und 20km. Christoph Männel sicherte sich souverän mit einer knappen Minute Vorsprung den Gesamtsieg in 18:17min. Die Brüder Bastian und Benjamin Hirt erliefen sich die AK-Plätze 1 (U14, 22:05 min) und 4 (U16, 24:20 min). Auf der 10km-Strecke war Lars Richter der schnellste Vertreter unseres Vereins. Mit seiner Zeit von 47:20 min wurde er 4. in der M40. Wolfram Lasch wurde 2. in der M60 (47:24 min) und Gunter Hirt 6. in der M45 (59:51 min) bei seinem 10km-Debüt.

Herzlichen Glückwunsch euch allen!


Sören Schramm wird Vizelandesmeister über 10.000m

Am 2. Oktober startete Sören beim vom Mai verlegten  Rennsteiglauf - natürlich auf der Supermarathon-Distanz ;-) Durch ziemlich kühle Bedingungen begann der Lauf für ihn sehr zäh, aber nach über einem Drittel des Laufs kam Sören in einen Rhythmus und konnte dann seinen 13. Supermarathon (in Folge) nach 7:19 h finischen. Leider konnte coronabedingt  die legendäre Party im Zielort Schmiedefeld nicht stattfinden.

Noch verrückter als einen Supermarathon zu laufen, ist vermutlich Sörens Start bei der Landesmeisterschaft Langstrecke auf der Bahn in Neukieritzsch nur eine Woche später. Bei perfektem Wetter wurde nur ein Lauf für beide Geschlechter und alle AKs durchgeführt, sodass 29 Läufer*innen am Start waren. Dementsprechend gab es sehr viele Überrundungen. Von Anfang an lief SSören hinter oder neben einem AK-Konkurrenten. Obwohl er auf den letzten 1.000 m nochmal alles versuchte, musste er seinen Konkurrenten auf den letzten 250 m den Vortritt lassen und kam 4,3 Sekunden nach ihm ins Ziel, was die Silbermedaille in der M40 bedeutete. Seine Zeit von 36:27,15 min hat Sören  total positiv überrascht, vor allem nach der Vorbelastung.

Wir gratulieren Sören zu seinen starken Leistungen!


Mario Esche mit 30. Marathon-Finish in Berlin

Wenn es am schönsten ist soll man aufhören… Das waren die Worte von Mario Esche nach seinem erklärt letzten Straßenmarathon vergangenen Sonntag in Berlin. So richtig „schön“ hatten sich die 42,195 km im heißen Berlin aber nicht angefühlt:  "Ohne nennenswerte Trainingseinheiten meldeten sich bald die untrainierten Muskeln und das Ziel rückte mit jedem gelaufenen Kilometer irgendwie weiter weg." Das erklärte Ziel war "ankommen". Natürlich finishte Mario und das Glücksgefühl darüber war wohl, verglichen mit durchaus flotteren Rennen, nicht minder berauschend.

1988 begann im Baumwollhemd und mit 5mm Gummisohle unter den Füßen Marios Marathonabenteuer beim KMU Marathon in Leipzig. Nun blickt er auf 54 Stadtmarathonläufe und insgesamt 60 Läufe über die Marathondistanz zurück: "Jeder davon ist verbunden mit wertvollen Erinnerungen, Freundschaften und Erlebnissen. Boston, Wien, Warschau, Rotterdam, Hamburg, Athen ... und nicht zuletzt 30 mal Berlin! 3:06,39h ist die Durchschnittszeit meiner Marathonläufe (nach schweren 4:45h erreichte ich letzten Sonntag das Ziel) und meine erreichte Bestzeit ist heute für mich unvorstellbar- 2:38,54h"

Lieber Mario, wir ziehen unseren Hut vor dir und wünschen dir viel Freude bei anderen Vorhaben!