Der Rennsteig und Sören Schramm gehören einfach zusammen

Auch am Rennsteig geht Corona nicht spurlos vorüber. So wurde der Rennsteiglauf in den Herbst verschoben und im Frühjahr nur als „Rennsteigläufer@home“ ausgetragen. Sören lief (natürlich) den Supermarathon, aber tatsächlich am ursprünglich geplanten Tag zur originalen Startzeit und auf der Originalstrecke. Allein. Ein ganz besonderes Erlebnis.

Ein anderes Erlebnis der besonderen Art begann am 27. August (18:00 Uhr): der 4. Rennsteig-nonstop mit 168,3 km startete. Nach 3 Finishs wollte Sören diese Serie nicht abreißen lassen, auch wenn es das Wetter gar nicht gut mit den Teilnehmern meinte. Es schüttete, wie schon die Tage vorher, auch beim Lauf. „Die Wege standen unter Wasser, was mich von Anfang an genervt hat. Bereits nach 22 km musste ich mich das erste Mal komplett umziehen. Bald reifte der Gedanke an den Ausstieg .“ Nach 96 km kam es dann tatsächlich dazu: Sörens Füße hatten zu sehr gelitten und so zog er die Reißleine. Am Ende erreichte nur die Hälfte der Starter das Ziel und davon wiederum die Hälfte erst nach dem ursprünglichen Zielschluss, zum Teil erst viele Stunden später.

Doch die Kilometer waren schnell verdaut, sodass Sören eine Woche später die Gelegenheit des einmaligen Marathons beim 42. Tharandter Waldlauf nutzte. Nach 3:20 h war er auf der schönen, aber hügeligen Strecke als 5. im Ziel. 


2 Goldmedaillen bei Landesmeisterschaft der Senioren

Am 3.7. fanden in Regis-Breitungen die Landesmeisterschaften der Senioren statt, bei der Lutz Scheffler, Lars Richter und Sören Schramm am Start waren. Leider verletzte sich Lutz beim Tiefstart und konnte damit nicht in den Medaillenkampf einsteigen. Lars sicherte sich über 800m in 2:20,31 min Gold, ebenso wie Sören Schramm über 5.000m (18:35,99 min).

Herzlichen  Glückwunsch!


Christoph Männel mit Debüt bei Deutschen Meisterschaften

Am 17.07. startete Christoph über 800m bei den Sächsischen Meisterschaften in Dresden und stellte mit 2:02,99 min eine neue persönliche Bestleistung auf, die mit Bronze belohnt wurde. Damit hatte sich Christoph den letzten Schliff für die Deutschen Meisterschaften in Rostock am 30.07. geholt. Dort startete er dann über 3.000m und beendete sein Debüt als 15. in 9:08,46 min. Auch wenn es dieses Mal nicht für die Top10 gereicht hat, kann sich dieses Ergebnis allemal sehen lassen.

 

Richtung Saisonausklang war Christoph nun am 11.09. noch in Taucha beim Schüler- und Jugendmeeting über 800m am Start. Auch wenn die 2min noch nicht gefallen sind, zeigte er mi 2:03,81 min, dass noch Luft nach oben ist.

Herzlichen Glückwunsch zu den tollen Ergebnissen!


CLV-Athleten wieder bei Laufveranstaltungen erfolgreich

Leubsdorf. Am 18.7. haben Benjamin & Gunther Hirt und ich beim traditionellen Drängberglauf die Laufsaison eingeläutet. Benni und Gunther starteten über 5km. Benni landete mit 24:19min auf dem undankbaren 4. Platz in der U16, Gunther siegte in 27:31min in der M45. Ich traute mich auf die lange Distanz, die wieder einmal eine veränderte Streckenführung aufwies. Für die 11,8km benötigte ich 55:42min und wurde damit insgesamt 2. Frau sowie Siegerin in der W35.

Schwarzenberg. Ich war noch nie beim Edelweißlauf und kannte deshalb auch die Strecken nicht. Genauso ging es Familie Hirt. Ich entschied mich für 10km, Bastian, Benjamin & Gunther starteten über 5km. Trotzdem standen wir alle gemeinsam am Start. Die Männer  waren nach 2 Runden im Ziel, ich durfte 4 drehen. Für uns alle waren es erfolgreiche Runden. Basti überraschte mit Gesamtrang 3 und Sieg in der U14 (19:26min). Sein Bruder Benni siegte in der U16 (21:38min) und Vater Gunther wurde 2. in der M 45 (25:50 min). Bei mir lief es auch prima und so wurde ich insgesamt 2. Frau in 42:25min.

Altenhain. Nach 1 Jahr Zwangspause fand am 28.8. die Weißbiermeile wieder statt, bei der Christoph Männel, Lars Wendler und ich als Vertreter des CLV am Start waren. Aufgrund des Dauerregens war es eine ganz schöne Schlammschlacht, aber die Plätze 1 und 3 für Christoph und Lars in der Gesamt-AK „unter 40“ sowie mein Sieg in selbiger AK konnten sich auch schmutzig sehen lassen ;-)

Lödla. Neu im Westsachsen-Cup: „Lödla crosst“. Es hat geschüttet wie aus Eimern, aber die Hirt-Jungs sind tapfer gelaufen und jeweils 3. in ihren AKs geworden, auch wenn sie danach durchgeweicht bis auf die Knochen waren.

 


Christoph Männel läuft DM-Norm über 3000m

Auch wenn die Überschrift die beste Leistung schon vorwegnimmt, gehe ich mal chronologisch vor. Christoph hatte das Glück, im Mai und Juni einige Bahnwettkämpfe bestreiten zu können. Dass er gut drauf ist, hatte er aber auch im März schon bewiesen als er im Training seinen 10km-Testlauf in unter 35 min bestritt. 

 

Sein erster Wettkampf war dann am 8.5. das DSC Jugenmeeting in Dresden, wo er erstmals 1.500m im Wettkampf bestritt. Es war ein schwieriges Rennen, nicht nur, weil er ohne gemeldete Zeit ganz hinten eingeordnet wurde. Mit seiner Zeit von 4:23,25 min (4. U18) war Christoph nicht zufrieden, aber er hatte erst mal eine Bestzeit stehen!

 

Eine Woche später startete er beim  Testwettkampf in Mittweida das erste Mal über 3.000m. Hier musste er das Rennen von Anfang an selbst in die Hand nehmen, da nur 2 weitere Läufer mit deutlich langsameren Zielzeiten am Start waren. Wie die Woche zuvor hatte Christoph wieder mit ordentlich Gegenwind zu kämpfen, aber dafür gehen 9:30,30 min absolut in Ordnung.

 

Am 26.5. startete er dann beim Läufertag der Motor Gohlis Nord in Leipzig, nochmals über 1.500 min. Leider in strömendem Regen. Dennoch konnte er seine Zeit aus Dresden auf 4:20,12 min (4. U18) steigern.

 

Am 5.6. dann mal 800m beim Gelenauer Läufertag. Obwohl er eher für längere Distanzen trainiert hatte, verbesserte seine Bestzeit aus dem letzten Sommer von 2:06 min auf 2:03,55 min und siegte damit in der U18. Mit seiner Zeit und dem Rennverlauf war er zurecht zufrieden.

 

Am darauffolgenden Wochenende reiste Christophe extra in den Harz, um am Internationalen Sparkassenmeeting der LG Osterode teilzunehmen. Dort war eine starke Konkurrenz über 3.000m am Start, aber Christoph schlug sich gut und verbesserte seine Bestzeit auf 9:16,59 min (5. U18).

 

Beim Freitaler Läuferabend am 25.6. lief Christoph wieder 3.000m. Dieses Mal passte alles zusammen und Christoph lieferte ein super Rennen ab: 9:02,93min bedeuteten die Erfüllung der DM-Norm. Wahnsinn! Was für eine Steigerung!

 

Herzlichen Glückwunsch, Christoph! Du hast super Leistungen erbracht und dich toll gesteigert! Das ist der Lohn für dein hartes Training seit letztem Jahr - da trainiert man doch gern weiter… Alles Gute für alles, was noch ansteht!